Informationen rund um die Insel

Entdecken Sie die Insel Föhr mit ihren 16 ursprünglichen Inseldörfern

Die Insel Föhr

Die Inseldörfer und Wyk

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Dunsum

Dunsum liegt im Westen der Insel und besteht aus den Ortsteilen Groß- und Kleindunsum. Das Dorf hat bis heute seinen ausgeprägten landwirtschaftlichen Charakter erhalten und bietet den Gästen Ruhe, Entspannung und Erholung. Die schönsten Sonnenuntergänge der Insel sind vom Dunsumer Deich aus zu bewundern - mit einem unvergleichlichen Blick auf die Nachbarinseln Sylt und Amrum. Die unterschiedlichen Wasserstände, Wellenbewegungen und Lichtverhältnisse lassen dieses Ereignis jedes Mal anders erscheinen. Hierher zieht es Abend für Abend Romantiker, die sich das Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Von hier aus startet auch der einzige Wattwanderweg der Welt, der von Insel zu Insel führt - von Föhr nach Amrum. Sie können aber auch kürzere naturkundliche Wanderungen im Watt buchen - aber bitte nicht auf eigene Faust. Das Watt vor Dunsum ist bei Ebbe besonders flach und nur von niedrigen Wasserläufen durchzogen, deshalb ist dieser Ort als Ausgangspunkt für Wattwanderungen besonders gut geeignet. Für die Tour nach Amrum sollte man den ganzen Tag einplanen, die Wattwanderung Richtung Seehundbänke vor Sylt dauert rund vier Stunden. Ganz bis nach Sylt gibt es keine Wanderung, da extrem tiefe und strömungsstarke Priele den Weg abschneiden. Sie können barfuß oder mit Gummistiefeln auf Wattwanderung gehen. Gummistiefel können Sie übrigens in Wyk bei Inke Peper "Antik und Bernstein" ausleihen. Bei Ebbe schaut 2 km nordwestlich von Dunsum ein unscheinbarer, 1 Meter breiter Stein aus dem Watt, der sogenannte Baalk Stian, ein Findling, um den sich eine Legende rankt: Er soll der letzte Rest eines Dorfes namens Balkum sein, das einstmals in den Sturmfluten versunken ist. Direkt am großen Parkplatz am Deich gelegen finden Sie auch die einzige Kneipe des Dorfes, Zum Wattenläufer. Hier können sich die Wattwanderer vor oder nach der Tour stärken - geöffnet ist allerdings nur bis 18 Uhr. Jeden Mittag ist ein günstiges Tagesgericht im Angebot, die Wirtsleute sind sehr freundlich und aufmerksam. In Klein-Dunsum ist der Besuch von "milk & more" ein Muss. In diesem Gehöft werden Sie nicht nur freundlich bewirtet, sondern können auch kleinere Dekoartikel im Landhausstil kaufen, den Streichelzoo besuchen, Swinggolf spielen oder das Modell-Spielland mit Treckern und Landmaschen von Siku (Maßstab 1:32) in einer Halle besuchen. In Dunsum ist auch die Tiermalerin der Insel zuhause. Sie malt auch Ihre vierbeinigen Freunde - Hund, Katze, Kuh oder Schaf - in Öl. Der Ortsname Dunsum bedeutet Donnis Siedlung.

Alkersum

Alkersum ist eines der ältesten Dörfer und liegt im Zentrum der Insel Föhr. In diesem pittoresken Inseldorf haben sich noch einige uthlandfriesische Häuser erhalten, die liebevoll restauriert wurden. Der Ort liegt am erhöhten Übergang zwischen Geest und unbewohnter Marsch. Bekannt als Hochburg der Reitfreunde ist diese freundliche Inselkommune das Pferdeparadies von Föhr. Mehrere Reiterhöfe liegen innerhalb der Gemeindegrenzen, rund 200 Pferde stehen in Ställen und auf Koppeln. Gleichzeitig ist das Dorf Ziel von Kunst- und Kulturliebhabern aus aller Welt, insbesondere aus Nordeuropa. Seit August 2009 gibt es hier das Museum "Kunst der Westküste". Die Sammlung des Unternehmers Frederik Paulsen mit dem Schwerpunkt Kunst von Norwegen bis Holland von 1830 - 1930 hat hier an der Hauptstraße 1 ein neues Zuhause gefunden. Die wichtigsten skandinavischen und deutschen Künstler sind hier mit eindrucksvollen Werken vertreten, die sich mit dem Leben an der Küste und dem Meer auseinandersetzen. Unsere Empfehlung ist der Hofladen Hartmann "Föhrer Inselkäse".

Borgsum

Borgsum (Siedlung an der Burg) liegt zwischen Nieblum umd Utersum. Viele reetgedeckte Friesenhäuser mit farbenfrohen Gärten finden sich in diesem schönen Bauerndorf. Auf der einen Seite der Gemeinde lädt die Marsch zu Spaziergängen und Radtouren ein, auf der anderen Seite liegt der Borgsumer Strand, der noch besonders ursprünglich ist. Hier finden Sie den einzigen noch verbliebenen Fischgarten der Insel. Besondere Sehenswürdigkeit ist die Lembecksburg - ein 10 Meter hoher Ringwall mit einem Durchmesser von 95 Metern - der im 9. Jahrhundert zum Schutz vor den Wikingern angelegt worden ist. Auch die Borgsumer Mühle ist ein Blickfang und Wahrzeichen für diese Ortschaft. Vor wenigen Jahren wurde sie von einem Nachfahren der früheren Müller am alten Platz wieder aufgebaut. Im Sommer finden hier Ausstellungen statt.

Nieblum OT Goting

Goting ist ein kleines Dorf, das heute zur Gemeinde Nieblum gehört. Der Strand ist naturbelassen und bekannt durch das Gotinger Kliff, das durch Sturmfluten heute leider nicht mehr allzu hoch ist. Es gibt einen Hundestrand. Auch Fkk-Freunde haben einen eigenen Bereich. Das Kliff-Café ist sehr empfehlenswert. Direkt am Strand gelegen, reicht der Blick vom Meer zu den Halligen. Die Kuchen sind aus eigener Herstellung, die Auswahl ist groß. Spezialitäten sind der warme Apfelkuchen mit Vanilleeis, Sahne und Eilerlikör sowie leckere Eisvariationen. Bei schönem Wetter empfiehlt sich die große Sonnenterrasse oder die hauseigene Minigolf-Anlage.

Nieblum

Das Friesendorf Nieblum ist mit 700 Einwohnern die zweitgrößte Ortschaft der Insel. Sie liegt an der Südküste zwischen Utersum und Wyk und zählt zu den schönsten Dörfern Nordfrieslands.

Hier siedelten sich früher Seefahrer und Walfänger an und traten in einen Wettstreit um das schönste Haus. Da es auf hoher See nichts Grünes gab, pflanzten sie hier zum Ausgleich viele Ulmen und Linden an. Heute laden viele reetgedeckte Häuser (Kapitänshäuser) und Alleen zum Verweilen ein.

Besonders sehenswert ist der Friesendom (St. Johannis Kirche) aus dem 12.-13. Jhdt. mit seinem Friedhof und den sprechenden Grabsteinen.

Der Golfplatz, einer der ältesten und gepflegtesten von Norddeutschland, findet sich zwischen Nieblum und dem Flugplatz von Wyk.

Utersum OT Hedehusum

Hedehusum ist ein kleines idyllisches Dorf, das zur Gemeinde Utersum gehört. Hier gibt es noch einige landwirtschaftliche Betriebe. Der Strand verläuft von den Kliniken bis nach Witsum zur Godelmündung, unterbrochen durch ein Vogelschutzgebiet. Begrenzt von Feldern erstreckt sich ein kleines Wäldchen direkt bis zum Strand. Hier haben Sie einen wunderbaren Ausblick auf Amrum und die Warften von Langeness, ab und zu zieht ein Schiff oder eine Fähre vorbei. Ein kleiner Strandabschnitt in Hedehusum ist für FKK-Freunde nutzbar.

Oevenum

Ein ganz besonderer Zauber geht von diesem beschaulichen Ort aus, der im Herzen der Insel Föhr liegt. Reetgedeckte Häuser, blühende Gärten, baumbestandene Dorfstraßen und die Nähe zur Marsch prägen das Friesendorf Oevenum (friesisch Ööwenem), eines der schönsten der Insel Föhr. Mit ein bisschen Glück kann man die erste 1882 in Oevenum gegründete Jugendfeuerwehr Deutschlands, die auch heute noch aktiv ist, bei einer Übung beobachten. Zwischen Ostern und September findet hier jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr ein traditioneller Bauernmarkt statt. Dieser Dorfmarkt bezaubert durch seine Lage in einer kleinen Seitenstraße mit charmanten Friesenhäusern, einladenden Gärten und dem besonderen Angebot der Stände. Die Föhrer Kartoffeln sind eine absolute Köstlichkeit! Auch einen kleinen Flohmarkt gibt es, auf dem man nach Herzenslust in friesischen Erinnerungen aller Art stöbern kann. Das musikalische Rahmenprogramm bietet die Akkordeon-Seniorinnenkombo frei Haus. Besonders empfehlenswert ist das Restaurant Steinhagens Landhaus, das mit gehobener Küche in gepflegtem Ambiente und mit einer wunderschönen Terrasse aufwartet. Verschiedene Radwege führen in die Marsch, auch zu den Aussiedlungshöfen. Ein Besuch lohnt sich beim Ziegenhof Matzen, der seit 2007 verschiedene Köstlichkeiten aus Ziegenmilch herstellt.

Oldsum

Oldsum liegt im Nordwesten der Insel Föhr. Die Oldsumer Mühle, schon von weitem sichtbar, ist das Wahrzeichen des Inseldorfes, das mit liebevoll gepflegten Bauerngärten und gepflegten Reetdachhäusern lockt. Die Zeiten der Seefahrer und Walfänger haben ihre Spuren hinterlassen. Alte, prächtige Kapitänshäuser sind im Ortskern zu finden. Viele Künstler und Kunsthandwerker haben sich in diesem ursprünglichen Friesendorf niedergelassen. Von hier aus lassen sich wunderbare Radtouren über die Marsch bis an den Deich unternehmen. Hinter dem Deich befindet sich ein Vogelschutzgebiet, das tausenden von Seevögeln als Brutstätte dient. Im Frühsommer wird dieses Gebiet zum Schutz der Vögel abgesperrt. Tipp: Stelly’s Hüüs ist gleichzeitig Museum und Café in typisch friesischem Ambiete mit angeschlossener Töpferwerkstatt. Die Kuchenstücke sind groß und köstlich. Auch kleinere Mahlzeiten sind im Angebot. Auf der Terrasse sitzt man geschützt und behaglich.

Süderende

Die Gemeinde Süderende ist mit Kirche, Kindergarten und Schule das Zentrum des Westteils von Föhr, abseits der Verkehrswege gelegen. In diesem kleinen beschaulichen Langdorf, das aus einer langen Straße besteht, gibt es die imposante Kirche (St. Laurentii) aus dem 13. Jahrhundert mit einem wunderschön gestalteten Innenraum. Süderende ist klein, aber sehr charmant. Hier finden sich typische Föhrer Schmalgiebelhäuser, umgeben von Friesenwällen und duftigen Bauerngärten. Der Name "Süderende" (friesisch: Söleraanj) rührt daher, dass der Ort noch bis zum Fall Schleswigs an Preußen im Jahr 1864 das südliche Ende von Oldsum bildete. Das Café "Uun't Waanjhüs" ist eine Empfehlung wert. Hier können Sie im gemütlichen Café und bei Sonnenschein auch draußen hausgemachten Kuchen, Torten oder frische Waffeln genießen. Neben einer großen Auswahl an Kaffeespezialitäten und hochwertigen Teesorten gibt es hier auch Pilsener frisch vom Fass. In der Hauptsaison stehen auch kleine Gerichte auf der Karte. Wenn es den Kindern zu langweilig wird, können sie sich auf dem großen Spielplatz austoben.

Utersum

Der weiße Utersumer Strand mit einem großartigen Panoramablick auf die Nachbarinseln Sylt und Amrum ist einer der schönsten der Insel Föhr. Der über zwei km lange Badestrand ist auch für kleine Kinder hervorragend geeignet, weil das Ufer ganz sanft und sachte abfällt. Der Hundestrand schließt sich in westlicher Richtung an und führt bis zur Klinik von Utersum. Im Kurmittelhaus (Haus des Gastes) können Sie auch für diesen Strandabschnitt bei Vorlage der Kurkarte Strandkörbe anmieten oder Wellnessangebote unterschiedlichster Art buchen. Das über 650 Jahre alte, sympathische Friesendorf bietet alles, was man zum Leben braucht: Geschäfte, eine großartige Bäckerei - Rosteck - mit dem besten Mohnkuchen weit und breit, einen Edeka-Laden und viele unterschiedliche Restaurants. Eine wunderschöne Straße (Traumstraße) führt von Utersum in den Dorfteil Hedehusum. Hier finden Sie noch einen ursprünglichen Naturstrand, an den ein kleines Wäldchen grenzt. Auf ausgedehnten Spaziergängen können Sie den Blick schweifen lassen über das Wattenmeer mit den Inseln Amrum, Sylt und die Hallig Langeness. Der friesische Name Ödersem (männlicher Rufname) leitet sich aus dem altfriesischen Udheri und hem = Udheris Siedlung ab. Mit seinen vorzeitlichen Gräbern Sunberig (Megalithgrab, ca. 5000 Jahre alt) und Triibergem (bronzezeitlich) am südlichen Ortsrand ist Utersum ein geschichtsträchtiger Ort, der schon im Jahr 1360 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die bei Ausgrabungen gemachten Funde sind im Friesenmuseum in Wyk ausgestellt. Unsere Empfehlung ist das Restraurant "Treibholz" am Strand mit herrlichem Blick.

Witsum

Witsum ist das kleinste Dorf der Insel Föhr. Es liegt es lauschig und versteckt auf einer Anhöhe zwischen Wald und Wiesen an der Traumstraße Richtung Hedehusum. In Witsum mündet die Godel, ein Süsswasserfluss, übrigens der einzige auf einer deutschen Nordseeinsel, auf ihrem Weg durch Niederungen und Salzwiesenbiotope in die Nordsee. Hier brüten viele Seevögelarten und Zugvögel machen hier Station. Westlich der Mündung führt ein Weg zu ein paar kleinen Dünen und dem unbewachten, ruhigen Naturstrand. Sie haben einen herrlichen Blick auf das Wattenmeer, die Halligen und Amrum. Westlich von Witsum liegt der Salwert, die mit elf Metern höchste Erhebung der Nordseeinsel Föhr.

Wrixum

Wrixum ist ein idyllisches Inseldorf an der Ortsgrenze zu Wyk Richtung Oevenum. Das typische Langdorf entstand im 15. Jahrhundert entlang der Marsch. Inzwischen hat sich der Ort immer weiter in Richtung Geest ausgedehnt. Wahrzeichen dieses Inseldorfes ist eine der fünf Windmühlen der Insel, Typ "Großer Erdholländer", die einzige, die für den Publikumsverkehr geöffnet ist. Im unteren Teil der Mühle befindet sich eine Gaststätte. Der obere Bereich ist zum großen Teil noch im Originalzustand erhalten. Die ehemaligen Kornaufzüge, der alte Mühlstein und die beeindruckenden großen Zahnräder sind noch vorhanden.

Wyk auf Föhr

Das Seebad Wyk wurde bereits 1819 gegründet und ist damit das älteste nordfriesische Seebad. Der Name geht auf die Wikinger zurück. "Vik" oder "Vig" bedeutet (wie heute noch im Skandinavischen) Bucht, denn Wyk liegt an einer solchen. Seit 1950 darf Wyk den Titel Nordseeheilbad führen. Mitten im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer gelegen, ist das attraktive Seebad einer der Hauptanziehungspunkte der nordfriesischen Insel- und Halligenwelt. Wyk ist die einzige Stadt und Zentrum der Insel Föhr. Es kann mit einer schönen Promenade, einem pittoresken Hafen und einer großen Fußgängerzone aufwarten. Der ganzjährige Kurbetrieb mit Kurzentrum mit Bade-, Gesundheits-, Wellness-, und Thalassozentrum Auqaföhr prägt das Nordseeheilbad, das sich im Stil eines traditionellen Residenzstädtchens präsentiert. Der feinsandige 15 km lange flache Strand beginnt gleich am Wyker Hafen und windet sich 15 km um die Insel herum bis nach Utersum. An der Strandpromenade lockt gleichzeitig ein eindrucksvoller Blick auf die benachbarten Halligen. Eine Vielzahl von Boutiquen, Cafés, Kneipen und Restaurants aller Kategorien bestimmen das Stadtbild. Auch das Kino der Insel befindet sich an der Uferpromenade. Sehenswert ist das im Jahre 1908 eröffnete Friesenmuseum, das erlebnisreich und anschaulich viel Informatives über Tradition, Geschichte und Kultur der Insel anzubieten hat. Geologische und archäologische Funde sind hier ebenso zu sehen wie präparierte Tiere, eine Goldschmiedewerkstatt und Hausrat, Inseltrachten und viel Wissenswertes zum Thema Seefahrt. Die Kieferknochen eines Wals bilden das Eingangstor zum Museum. Auf dem Gelände befindet sich auch Nordfrieslands ältestes erhaltenes Haus aus dem Jahr 1617. "Haus Olesen" wurde 1927 aus Alkersum hierher gebracht und wieder vollständig aufgebaut. Auch die Klappermühle von Langeness und eine Scheune aus Midlum sind solche "Rückbauten".

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Umgebung & Tagesausflüge

Hallig Langeneß Zehn Hal­li­gen er­he­ben sich aus dem nord­frie­si­schen Wat­ten­meer. Ihre Ent­ste­hungs­ge­schich­te ist die Ge­schich­te vom Spiel der Ge­zei­ten und ver­hee­ren­den Sturm­flu­ten. Lan­ge­neß mit sei­nen 18 War­fen ist die größ­te nord­frie­si­sche Hal­lig und in un­mit­tel­ba­rer Nähe, die Hal­lig Oland. Tagesausflug zur Hallig Langeneß Hallig Hooge Hallig Hooge, ein kleines Eiland, das von der Nordsee um- und manchmal sogar überspült wird, lädt Sie zu nie gekannten Impressionen von Raum, Zeit und Natur ein. Erleben Sie die vielseitigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur in der Biosphäre Halligen und des Nationalparks. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein Gezeitenaquarium sowie die Wattwerkstatt. Tagesausflug zur Hallig Hooge Emil Nolde Museum - Seebüll bei Neukirchen Emil Nolde (1867 - 1956) zählt zu den führenden Malern des Expressionismus. Noldes ehemaliger Wohnsitz Seebüll (seit 1927) liegt an der Grenze zu Dänemark inmitten der weiten Marschlandschaft nahe der Nordsee, nicht weit von Tondern und dem Dorf Nolde, wo der Maler am 07. August 1867 als Sohn eines Bauerns geboren wurde. Noch heute sieht die nordfriesische Landschaft im Sommer so aus, wie sie der Künstler in seinen leuchtend farbigen Bildern wiedergab: strahlend blauer Himmel, saftige Marschwiesen und bunte Blumenfelder, über die ein stetiger Seewind bläst. Überall, wo sich der Maler niederließ, legte er Blumengärten an. Auch das Haus Seebüll ist von einem prachtvollen Garten umgeben, der von ihm persönlich entworfen wurde. Haus Seebüll - Emil Noldes ehemaliges Wohnhaus und Atelier ließ der Künstler von 1927 bis 1937 das Haus Seebüll nach eigenen Entwürfen bauen. Der eigenwillige, burgartige Backsteinbau mit Ausstellungen im Ober- und Erdgeschoß - sowie das Nebengebäude, ausgestattet mit einem Café-Restaurant mit exzellenter Küche, einem Gästehaus (Übernachtungen möglich) und dem Museumsshop sind eine Attraktion für alle Kunstinteressierten. Im jährlichen Wechsel werden in Seebüll Sonderausstellungen gezeigt, die jeweils einen neuen Querschnitt durch das Gesamtwerk des Malers geben. Emil Nolde Museum Husum Die Hafenstadt Husum im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein befindet sich in der Nähe von Dänemark. Im Hafen mit bunten Häusern gibt es das Nationalpark-Haus, das über Ausstellungen zum Watt und zu den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer verfügt. Im Frühjahr ist das Gelände des Schlosses vor Husum von Krokussen geprägt. Der Nordseeküsten-Radweg verläuft durch die Stadt. Vor der Küste befinden sich die Strände der nordfriesischen Inseln, darunter die Strände auf Sylt. Tagesausflüge in und von Husum aus